Vitamine und Mineralien - Wieso, weshalb, warum?


Die meisten Menschen haben schon etwas davon gehört, dass der menschliche Organismus neben Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette) auch Mikronährstoffe braucht. Mikronährstoffe setzen sich aus Vitaminen und Mineralien zusammen. Aber was genau brauche ich nun?

Wir gehen zunächst auf die Bedürfnislage ein: Ausgehend von unserem Standort in Deutschland und unserem Hauttyp, ergeben sich einige Schwierigkeiten, was die Vitaminversorgung betrifft. Bezogen auf die Sonnenstrahlung und die damit einhergehende Bildung von Vitamin D haben wir Mitteleuropäer im gesamten Jahr nur eine begrenzte Anzahl an Sonneneinstrahlung, das dürfte allgemein klar sein. Vor einigen Hundert Jahren sahen sich unsere Vorfahren mit diesem Problem weniger konfrontiert. Die Sonnendauer, denen die Menschen damals ausgesetzt waren, war erheblich höher. Vor allem aber die Ernährungsweise war mit Früchten, Beeren und Fisch und Fleisch um ein Vielfaches ausgewogener. 

Ausgewogene Ernährung

Begeben wir uns wieder ins Jahr 2019: Über die Sommermonate verweilen wir eine größere Zeit in der Sonne und können Vitamin D "tanken". In diesem Prozess können wir Vitamin D aufnehmen und zu Vitamin D3 verstoffwechseln. Als Vergleich stelle man sich eine Solarzelle vor, die einem angetriebenem Objekt für eine gewisse Zeit Energie liefert. Ist dieser Energievorrat leer, muss dem Objekt Energie nachträglich zugeführt werden.Ähnlich ist es mit unserem Vitamin D: Im Sommer sehnt sich unser Körper geradezu nach Vitamin D, da die Speicher meist von dem langen Herbst und Winter leer sind. Was macht unser Körper nun? Er saugt alles verfügbare UV-Licht auf und verarbeitet es. Die Folge? Unsere Speicher füllen sich und uns geht es gut! Im Sommer fühlen wir uns motiviert, freudig und voller Energie. Dies ist der Effekt von Vitamin D! Einziges Problem: Wie bereits angesprochen bekommen wir im Herbst und Winter nahezu gar kein Sonnenlicht ab. Noch schlimmer: Je später die Sonnenstrahlen im Jahr scheinen, desto schwächer sind sie. Folglich fällt es uns Menschen schwer unser optimales Vitamin-D-Level zu erfüllen, geschweige denn über den Lauf des gesamten Jahres zu halten.

Das tolle an Vitamin D? Es kann gespeichert werden! Schaffen wir es also irgendwie konstant über das ganze Jahr Vitamin D aufzunehmen und zu speichern, fällt unsere Laune im Winter nicht in den Keller.

Nicht verwunderlich ist daher die Tatsache, dass unser erstes Produkt Vitamin D beinhaltet. Ausgehend von unserer Erklärung oben sehen wir es als wichtig an, ein konstantes Level des Sonnenvitamins aufzubauen und somit unser Wohlbefinden zu steigern.

Alles in allem ist Vitamin D ein hervorragender Allrounder in Sachen allgemeiner Gesundheit und Wohlbefinden und ist somit ausnahmslos jeder Altersgruppe zu empfehlen, da es unverzichtbar für die Gesundheit des Menschen ist. Vitamin D ist eines der ersten Vitamine, das Kinderärzte postnatal verschreiben. Somit erstreckt sich unsere Zielgruppe auf die gesamte Bevölkerung in sonnenarmen Ländern. Nicht zu vergessen sind unsere Senioren, die oft mit arterieller Verkalkung und Knochenschwund- und dichte zu kämpfen haben.

Wie kann ich mich nun wappnen? Zum einen gibt es die Möglichkeit Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen. Eigelb, Lachs und Weidebutter sind beispielsweise gute Quellen für die Aufnahme.

Doch sind wir mal ehrlich: Wie lange und vor allem konsistent schafft man es, auf eine sehr beschränkte Auswahl von Lebensmitteln zuzugreifen und nur diese zu konsumieren?

In der Langzeitbetrachtung müssen wir daher davon ausgehen, dass wir es nur in Ausnahmefällen schaffen unseren Körpern über das ganze Jahr mit genau den Mikronährstoffen zu versorgen, die wir auch wirklich brauchen.

Die adäquate Versorgung unseres Körpers über Vitamin D ist nicht unser einziges Problem: Die industrielle Entwicklung in der Lebensmittelbranche macht es uns heutzutage schwierig unsere Vitamine und Mineralstoffe über die Ernährung aufzunehmen. Viele Früchte und viel Gemüse haben in den letzten 100 Jahren große Mengen an Nährstoffen verloren, wobei schätzungsweise Gemüse einen Magnesiumanteil von ca. 80-90% verloren hat.

Magnesium ist ein kritisches und essentielles Mineral im menschlichen Körper und ist an ca. 80% der Stoffwechselprozesse beteiligt. Es wird derzeit geschätzt, dass über 60% der Erwachsenen weltweit nicht auf die täglich notwendige Menge an Magnesium kommen. Ein Zustand, der mit Krankheitszuständen wie Bluthochdruck, Diabetes und neurologischen Störungen verbunden ist.