Wie hängt Stress mit Entzündungen zusammen?

in GESUNDHEIT

Stress hat zwei Seiten: Einerseits mobilisiert er Energiereserven und regt den Stoffwechsel an. Chronischer Stress hat allerdings den gegenteiligen Effekt: Der Stoffwechsel wird mit der Zeit immer langsamer und als Folge steigt das Gewicht immer mehr an. Stress kann der Gesundheit erheblich schaden. Eine neue Studie hat herausgefunden, dass Stress durch Lärm die Fruchtbarkeit weiblicher Ratten senken kann.

Stress schadet auch unserem Immunsystem. Bei kurzzeitigem Stress, etwa bei plötzlichem Bremsen im Auto, werden die Hormone Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet; die Stresssituation wird bewältigt und der Körper regeneriert sich. Kurzzeitiger Stress wirkt eher stärkend auf das Immunsystem, weil die Immunzellen mobilisiert werden. Bei langfristigem Stress findet hingegen eine ganz andere körperliche Reaktion statt: Das Hormon Kortisol wird ausgeschüttet und setzt zusätzliche Energie frei, die bei andauernden Stresssituationen notwendig ist. Kortisol ist für den Körper lebenswichtig. Es wird je nach körperlicher Belastung oder Tageszeit in unterschiedlichen Mengen gebildet. Bei äußeren Reizen, wie z.B. Stress, reagiert der Körper mit einer erhöhten Kortisolausschüttung.

Allerdings gibt es bei langfristigem Stress weder Bewältigung noch Regeneration. Der Körper reagiert restriktiv und hemmt die Funktion der Immunzellen. Deswegen sind wir bei langfristigem Stress immer anfälliger für Krankheiten.

Wirkung von Kortisol

Kortisol selbst wirkt auf viele verschiedene Körperzellen. Es dringt in die Zelle ein, wird an einen Kortisol-Rezeptor gebunden und zum Zellkern transportiert. Dort wirkt es dann auf die Eiweißbildung der Zelle. Diese Wirkung findet zeitverzögert statt. Zusätzlich gibt es schnelle Wirkungen, die sofort eintreten aber die nicht über die Mechanismen im Zellkern gesteuert werden. Kortisol besitzt ein sehr breites Wirkungsspektrum und hat im Stoffwechsel vor allem Effekte auf den Kohlenhydrathaushalt, den Fettstoffwechsel und den Eiweißumsatz. Weiterhin reguliert Kortisol zusammen mit einem weiteren Hormon der Nebenniere (Aldosteron) die Salzausscheidung und ist wichtig zur Anpassung des Organismus auf Stresssituationen.

Tagesrhythmik der Kortisolsekretion

Diese exakte Anpassung der Kortisolausschüttung auf die unterschiedlichen äußeren und inneren Bedingungen im Tagesverlauf belegt die lebenswichtige Funktion dieses Hormons. Ein Mangel, aber auch ein Überschuss durch Erkrankungen oder übermäßige Zufuhr führen zu schwerwiegenden Folgen für den gesamten Organismus.

Kortisolüberschuss

Eine übermäßige Zufuhr von Kortisol führt zu Veränderungen wie bei einer krankhaften Überproduktion von Kortisol (Morbus Cushing) oder wie bei Patienten, die hochdosierte synthetische Kortisonpräparate erhalten, z. B. bei Asthma bronchiale oder bei Rheuma.

  • Über 70 % der modernen Gesellschaft leidet an versteckten chronischen Entzündungen mit schwerwiegenden Folgen.
  • Sie erhöhen das Risiko für Zivilisationskrankheiten (z. B. Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen etc.) drastisch.
  • Sie verschlechtern unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit massiv.

Aber wie kann man chronische Entzündungen schnell und effektiv verringern?

Die besten Mittel, um Stress abzubauen, sind Entspannungstechniken wie z.B. progressive Muskelentspannung oder Yoga. Auch ausreichend Bewegung stärkt das Immunsystem. Schnelle Wechsel zwischen warmer und kalter Umgebung, wie z.B. in der Sauna, gelten seit der Antike als wirksames Mittel zur Stärkung des Immunsystems. Wissenschaftlich ist dieser Effekt bislang zwar nicht nachgewiesen, aber das damit einhergehende Wohlgefühl und die Entspannung können durchaus zur Stärkung beitragen.

Zusätzlich brauchen wir stark wirksame Antioxidantien und natürliche Stresssenker. Genau aus diesem Grund ist unser GESUNDES TRIO deine Wahl für die Stärkung des Immunsystems, um Stress senken und insgesamt gesünder zu leben.

 

Quellen:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35536288/